
Doktor habilitowany nauk humanistycznych na Wydziale Lingwistyki Stosowanej w Instytucie Komunikacji Specjalistycznej i Interkulturowe w Warszawie.
Członek następujących stowarzyszeń naukowych: Stowarzyszenie Germanistów Polskich (SGP), Polskie Towarzystwo Lingwistyki Stosowanej (PTLS), Internationale Vereinigung für Germanistik (IVG), Mitteleuropäischer Germanistenverband (MGV), Polskie Towarzystwo Neofilologiczne (PTN).
Zainteresowania badawcze: plurycentryzm języka niemieckiego (odmiana w Austrii), bi- i multilingwalizm, interkulturowość, dydaktyka języka niemieckiego, uczenie interkulturowe, literatura międzykulturowa/emigrantów, polityka językowa.
Wybrane publikacje:
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Einführung lexikalischer und phonetischer Unterschiede zwischen dem bundesdeutschen Standarddeutsch und dem österreichischen Deutsch im Unterricht Deutsch als Fremdsprache (DaF). Ziel ist es, die Relevanz sprachlicher Variation im Fremdsprachenunterricht aufzuzeigen und didaktische Ansätze für eine systematische Integration dieser Unterschiede zu entwickeln. Obwohl in vielen Lehrwerken primär das bundesdeutsche Standarddeutsch vermittelt wird, gewinnt die Berücksichtigung nationaler Varietäten zunehmend an Bedeutung – insbesondere im Hinblick auf kommunikative Kompetenz und interkulturelles Lernen.
Im Fokus stehen ausgewählte lexikalische Unterschiede (z. B. „Brötchen“ vs. „Semmel“) sowie phonetische Besonderheiten des österreichischen Deutsch, etwa in der Aussprache von Vokalen und Intonation. Anhand konkreter Unterrichtsbeispiele wird gezeigt, wie diese Varietäten adressatengerecht und praxisnah vermittelt werden können, ohne Lernende zu überfordern. Darüber hinaus werden Chancen und Herausforderungen diskutiert, die sich aus der Integration mehrerer Sprachvarietäten ergeben.
Die Arbeit argumentiert, dass die bewusste Einbeziehung sprachlicher Vielfalt nicht nur das Hörverstehen und die Sprachproduktion verbessert, sondern auch zur Entwicklung einer differenzierten Sprachbewusstheit beiträgt. Abschließend werden didaktische Empfehlungen formuliert, die Lehrkräften helfen, die Vielfalt des Deutschen im Unterricht sinnvoll zu berücksichtigen.